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Das richtige Rad für Ihr Kind – Tipps für den Fahrradkauf

Bild von admin

Beim Kauf von Kinderfahrrädern steht meist der niedrige Preis an erster Stelle.
Erschreckend ist dann auch, dass Kinderhände oft nicht einmal an die Bremshebel kommen, da Bremsen von Erwachsenenrädern an die Kinderräder verbaut wurden oder das Rad auch zwei Nummern ist. Dadurch sind Lenker und Pedalen für die Kleinen sehr schwer zu erreichen. Es kann sehr gefährlich sein, Kinder mit diesen vermeintlichen kindergerechten Rädern auf die Straße zu lassen. Was muss man also beachten, wenn man das passende Kinderfahrrad sucht?
 
Auf der Suche nach dem idealen Kinderfahrrad sollten Sie sich zuerst im Fachhandel beraten lassen. Um feststellen zu können, ob ihr Kind sich mit dem Favoritenrad wohl fühlt, sollte es das Rad auf jeden Fall Probe fahren.
Beachten Sie beim Kauf unbedingt das Gewicht des Rades, denn Kinderräder sind oft, im Verhältnis zum Gewicht des Kindes, viel zu schwer. Neuere Modelle sind meist filigraner gebaut und somit leichter.
Die optimale Sattelhöhe ist ebenfalls ausschlaggebend für ein sicheres Fahrvernügen. Der Sattel sollte so eingestellt sein, dass beide Fußballen im Sitzen Bodenkontakt haben. Bei den ersten Fahranfängen ist es ratsam, die Sattelhöhe weiter zu verringern, damit das Kind mit ganzen Sohlen den Boden berührt.
Aber nicht nur das Gewicht und die Sattelhöhe sind wichtig, sondern auch die Lenkerhöhe (diese sollte nach dem Sattel eingestellt werden). So kann ihr Kind Lenker und Bremsgriffe gut erreichen und hat somit Kontrolle über sein Fahrrad.
 
Das Fahrrad Ihres Kindes muss unbedingt mit einer funktionierenden Beleuchtung und Reflektoren ausgestattet sein, um bei Dämmerung, Dunkelheit oder Nebel von fahrenden Autos und Fußgänger gesehen zu werden. Auch an der Kleidung sollten Reflektoren angebracht sein!
 
Natürlich sollte auch für einen passenden Kopfschutz gesorgt werden, denn nicht jeder Fahrradhelm passt zu jeder Kopfform. Hier ist es ratsam den Helm im Fachhandel zu testen. Fahrradhelme müssen gut sitzen, sogar bei noch offener Beriemung. Außerdem sollte der Helm Ihres Kindes noch ausreichend Platz für einen Helmunterzieher oder einer Mütze bieten. Er sollte nirgends drücken, so vergeht ihrem Kind nämlich der Spaß am Helm und er wird kaum getragen. Beachten Sie beim Kauf die entsprechende Prüfzeichen und ggf. das Produktionsdatum auf der Innenseite.
Die Lebensdauer eines Fahrradhelmes beträgt um die fünf Jahre. Im Übrigen sollten Sie nicht nur Ihrem Kind einen Kopfschutz anziehen, sondern mit gutem Vorbild vorangehen und selbst konsequent einen Helm beim Radfahren tragen.
 
Checken Sie zuletzt noch einmal sicherheitshalber die Bremsen, die Beleuchtung, die Reifen und die Vollzähligkeit der Reflektoren an dem Fahrrad Ihres Kindes und klären Sie es über die Verkehrsregeln auf, bevor es wirklich losfährt. Ihr Kind sollte wissen, dass es immer Radwege oder Verkehrsführungen benutzen soll, die extra für Radfahrer vorgesehen sind. Ganz am Anfang ist es natürlich am Sinnvollsten, das Kind unter ständiger Beaufsichtigung auf großen, unbefahrenen Flächen üben zu lassen, damit es sich an das Rad gewöhnen kann ohne auf Autos o.ä. achten zu müssen.
 
Wenn Sie diese Dinge beim Kauf eines Kinderrades beachten, kann ihr Kind sicher und mit viel Freude mit einem technisch einwandfreien Fahrrad durch die Gegend flitzen.